Zazen
 

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Woher wir kommen:

Die Sanbô Kyôdan Schule ist eine japanische Zen-Linie. Sie folgt der ununterbrochenen Tradition
der von Shakyamuni Buddha vor rund 2.500 Jahren begründeten Meditationspraxis und Überlieferung.

Sanbô Kyôdan bedeutet "die Schule der drei Kostbarkeiten" - das sind Buddha, Dharma (Lehre)
und Sangha (Gemeinschaft). Sie pflegt sowohl die Übung des stillen Nur-Sitzens (Shikantaza)
als auch die Koan-Praxis. Vom japanischen Staat wurde sie 1954 offiziell als eigenständige religiöse Gemeinschaft anerkannt.

Yasutani Haku’un Roshi hat mit der Gründung dieser Linie Zen für Laien geöffnet. Er hat Zen sowohl
aus der Verbindung mit der buddhistischer Religion als auch aus der Verbindung mit einem Leben im Kloster gelöst. Der zweite Abt Yamada Kôun Roshi betonte immer wieder die Bedeutung von Zen für
alle Religionen und drückte das mit den Worten aus: "Zen has no colour" (Zen ist farblos).

Als erste westliche Lehrerin gilt Kôun-An D'Ortschy Roshi, die bereits von Yasutani Haku’un Roshi
als seine Dharma Nachfolgerin den Namen Doru Chiko Daishi erhielt und schließlich von Yamada
Kôun Roshi als authentische Zen-Meisterin der Sanbô Kyôdan Schule bestätigt wurde. Sie gründete 1975 das Münchner Zendo.

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